Pforzheims 1. Bewegungshaus für Biodynamische Körpererfahrung nach der Methode HKiT®

 

INSTITUT zur MOBILISIERUNG, STABILISIERUNG der SELBSTheilseinKRÄFTE

 

 

Glücklich durch Bauchtanz

 

Dass tanzen glücklich macht, ist schon lange bekannt. Aber weshalb der Orientalische Tanz (=OT) -bei den meisten Menschen als Bauchtanz bekannt- so positive Wirkung haben kann, hat mehrere Gründe.


Beim OT werden Körperpartien und Kleinstmuskeln bewegt, die wir im alltäglichen Leben nicht nutzen. Das freut unseren Körper, weil er tänzerisch und spielend gedehnt und trainiert wird. Jegliches Gewebe bis in die Faszien wird gestrafft und mobilisiert. Und schon dieser körperliche Effekt erfreut die Tanzende.


Da bei dieser Tanzform unter anderem der Beckenraum intensiv angesprochen wird, kann es durchaus passieren, dass dort abgespeicherte Gefühle aus dem Unbewussten befreit werden. Dadurch kann die Tanzende diese Gefühle kurz anschauen und verabschieden. Dieser Vorgang kann häufig auch unbewusst durchschritten werden und Frau kann sich nach einer Tanzstunde freier fühlen, ohne den genauen Grund dafür angeben zu können. Macht ja nix: wenn's glücklich macht.

 
Manche Frauen berichten, dass sich ihre Monatsbeschwerden durch regelmäßige Anwendung dieser Bewegungsform gebessert haben. Und außerdem hat Orientalische Musik eine Jahrhunderte lange Tradition. Es gibt Melodien, die beispielsweise das Herzchakra ansprechen. Schon alleine durch das Zuhören wird dieser Bereich geöffnet und wir können intensiv die Lebensfreude pulsieren fühlen.


Wenn Frau nun im Einklang mit dieser Melodie tanzt, kann die Wirkung noch tiefer gehen.


Was ist das für ein Anblick! Eine Gruppe Frauen, die sich harmonisch und Freude strahlend zur Orientalischen Musik wogend bewegt.


Es gibt keine Altersbegrenzung für den OT, denn Frau kann sich durch wilde Drehungen und/oder binnenkörperliche Bewegungen ausdrücken. Alles ist möglich!

 

Autorin:

 Margaritha  Michitsch-Müller

- seit 1989 Tänzerin und Lehrerin für OT
- seit 2008 Tanzpädagogin HKiT®
- seit 2010 Grundausbildung Tanztherapie HKiT®
 
 
 
 
 

 

 

Heilende Kräfte im Tanz HKiT® für mich so ähnlich wie Tai Chi des Westens

 

Mein persönlicher Erfahrungsbericht über meinen Weg zu HKiT®

 

Viele Jahre habe ich gesucht. Nach der für mich passenden Erdungsmethode. Am besten gespickt mit Freude und Bewegung. Ich habe sie gefunden.

 

Sieben Jahre Leistungsschwimmsport halfen mir, meinem jugendlichen Bewegungsdrang gerecht zu werden. Und diese Jahre zeigten mir auch, wie leistungsorientiert unsere hiesige Gesellschaftsform ausgerichtet ist. Die volle Aufmerksamkeit bekommen nicht diejenigen, die ihr persönliches Maximum einsetzen. Auch nicht diejenigen die mit Freude an Sport und andere Aufgaben heran gehen. Nein. Die volle Aufmerksamkeit gilt denjenigen, die die besten messbaren Ergebnisse erzielen. Auf diese Ziele werden bereits Kinder und Jugendliche von unserer Erwachsenengesellschaft geprägt.

 

Also was nun, wie geht es für mich weiter? Wie kann ich alles auf einmal haben: Bewegung, Freude, Zentrierung, Anfang 20 immer noch voller Bewegungsdrang, auf der Suche nach Körperwahrneh-mung und Erdung?

 

Ah, Karate klingt toll. Asiatisches Flair, Begriffe wie Hara=Körperschwerpunkt, Körpermitte, Körper-gleichgewicht, Schulung der Reflexe. Aber auch bei dieser Sportart spielt das Leistungsdenken eine zentrale Rolle. Man wird bewertet, es gibt Bewertende die einem die nächst höhere Gürtelfarbe verleihen, oder auch nicht. Es gibt Wettkämpfe und folglich Sieger und Verlierer. Viele westliche Trainer haben das mit „aus der Körpermitte agieren“ nicht verinnerlicht und versuchen dieses Defizit mit Krafteinsatz auszugleichen. Also hier komme ich nach weiteren sieben Jahren mit meiner Suche auch nicht voran.

 

In dieser Zeit entdecke ich den Orientalischen Tanz. Das mit der Körpererfahrung wird hier so schön tänzerisch und weiblich umgesetzt. Orientalischer Tanz, das ist meine große Liebe! Aber leider, leider zieht sich auch hier der Leistungsgedanke durch und durch. Für Gruppenaufführungen muss das Individuum zurück treten, jede Bewegung und jede Pose bis in die Finger sind perfekt einstudiert. Ebenso ist das äußere Erscheinungsbild von Kostüm bis Make up sehr wichtig. Diese Äußerlichkeiten sind nicht das, was mich ausfüllt. Der Orientalische Tanz bietet so eine Fülle an unterschiedlichen Stilen, an Möglichkeiten aus sich heraus zu tanzen. Diese Qualitäten möchte ich vertiefen und weiter geben.

 

Ausflüge in Tai Chi begleiten vorübergehend meine Tanzleidenschaft. Aber auch Tai Chi ist mir trotz seiner weichen Bewegungen zu formell. Dann versuche ich es mit sitzender Erdmeditation. Obwohl dieses still Sitzen für mich äußerst anstrengend ist - wo ich mich doch so gerne bewege, vor allem tanzend - ziehe ich diese Meditationsmethode konsequent durch, diszipliniert wie ich eben geprägt bin. Monate lang, jeden Tag, meistens m Freien, bei kalter Witterung im Zimmer. Freude sieht anders aus.

 

Und dann lese ich auf einem Flyer die Worte: HEILENDE KRÄFTE IM TANZ HKiT®

 

Das spricht mich sofort irgendwo in meinem Inneren an. HEILENDE KRÄFTE IM TANZ. Diese Worte sacken förmlich in jede Faser meines Körpers. Wie treffend formuliert!

 

Ich forsche weiter auf der Homepage HKiT® und bin dann absolut sicher: das ist es!

 

Erste Schnupperkurse und die anschließenden Jahre mit Ausbildung zur Tanzpädagogin HKiT® und Grundausbildung Tanztherapie HKiT® bestätigen: kein Leistungsgedanke! Liebevoller Umgang mit dem eigenen Körper und mit den Tanzbegleitenden. Intensive Körperwahrnehmung, keine Vorschriften, keine Bewertung, kein falsch oder richtig, liebevolle Begleitung, Freiraum für Bewegung und Gefühle, für sich sein, verbunden mit anderen, freie Wahl, Körperheimat, individuelle Bewegungsformen. VON INNEN NACH AUßEN!

 

Nun habe ich ein noch tieferes Verständnis für den Orientalischen Tanz und kann dessen Anmut, dessen Körper massierende Tanzbewegungen noch besser an meine Schülerinnen vermitteln. VON INNEN NACH AUßEN. Das ist der Schlüssel, nach dem ich so lange gesucht habe. Wertfreier Umgang mit sich selbst und anderen. Und das Beste: integrierbar in alle Tätigkeiten des Alltags. Die HEILENDEN KRÄFTE IM TANZ können bei allen Betätigungen fließen.

 

So habe ich den für mich passenden Zugang zu meiner Erdung gefunden. Ganz im Fluss. Bewegend gut. Für mich ist HKiT® mit der Fülle an Variationsmöglichkeiten die perfekte Bewegungsmeditation in allen Lebenslagen. Deshalb am ehesten so ähnlich wie ein westliches Tai Chi. Aber eben nur ein bisschen ähnlich. HKiT® ist ganz eigenständig und überall integrierbar. Etwas ganz Besonderes: DIE HEILENDEN KRÄFTE IM TANZ.

 

 

Margaritha Michitsch-Müller

- seit 1989 Tänzerin und Lehrerin für OT
- seit 2008 Tanzpädagogin HKiT®

- seit 2010 Grundausbildung Tanztherapie HKiT®
 

Dezember 2015

 

 

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